Clemens Sainitzer

Cellist/Composer/Improviser

Sunday Song #47 - 3417818

Hier nur eine sehr kurze Idee für ein Stück. Ich hatte leider nicht genug Zeit, sie gescheit auszuschreiben bzw. weiter zu spinnen...

Einfach und am Cello gut gelegen und inspiriert von einem ganz tollen Cellisten, der aus den einfachsten musikalischen Ideen wunderschöne Improvisationen und Stücke spinnt...die Kernidee von 3417818 ist eine einfache Bewegung im 3/4 Takt. Möglichst karg und einfach gespielt. Dann kommt eine gesungene Melodie drüber...und dann sollte die Linie variiert werden und schneller gespielt werden, aber das hab ich leider nicht aufgeschrieben (weil Zeit).

Alles Liebe und schöne Woche!

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Sunday Song #46 - FRIV

 „Fascinating Rhythm in Five“ (weil Latein „fünf“ = „V“, HA!) ist eine Etüde oder ein Stück bzw. eine Improvisation über ein rhythmisches Pattern.

Selbiges schwirrt mir schon länger im Kopf herum und mit hat die Idee gefallen, es als Kernidee einer Komposition zu verwenden. Einige Variationen bzw. Ideen der Verarbeitung hab ich aufgeschrieben. 

Das Pattern ist im 5/4-Takt notiert, man kann es aber auch als 4/4-Takt interpretieren. Daraus ergeben sich spannende Shifts und Wechsel. 

Dem Ausführenden sind keinerlei Grenzen gesetzt, feel free to have fun :-) 

 

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Sunday Song #43 - I just want to heal

Ich komme gerade aus eine Phase des nicht-spielen oder nicht-üben wollens. Es hat mich einfach nicht interessiert.

Diese Übungsanleitung hat mir geholfen den Weg wieder zurück zu meinem Instrument zu finden (neben anderen Dingen).

Es geht hier nicht um wunderbare Musik, tolle Melodien oder „große Kunst“, sondern einfach darum, mit dem Drone zu spielen und verschiedene Intervalle und Melodien auszutesten. 

Neben einem Gefühl wie welcher Ton wann wie klingt ist es eine tolle Intonationsübung - viel sinnvoller als mit Stimmgerät oder anderen Hilfsmitteln.  

Alles Liebe und schönen Wochenstart! 

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Sunday Song #41 - IP Pavlova, SMTrio Version

Dieses Lied ist eigentlich eine Solo-Nummer von mir, und mit der Band "Little Rosies Kindergarten" spielen wir sie auch schon. Und jetzt hab ich IP Pavlova für Trio, Cello/Gitarre/Schlagzeug bisschen umgeschrieben...
Mal schauen wie das wird, morgen proben wirs zum ersten mal :)

Schönen Sonntag und gute Woche!

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Sunday Song #40 - Stück für Verkühlten (+) Cellisten

Im Jahr 2018 war ich leider sehr oft verkühlt und krank...wegen vielem Unterwegssein und zug/auto/flugzeug gesitze...mein immunsystem scheint nicht das absolut beste zu sein :) 

Diesem Zustand des Verkühlt-seins habe ich den 40ten Sunday Song gewidmet. Ich bediene mich hier der klanglichen Möglichkeiten eines Verkuhlten. Von schneuzen über räuspern bis zum „Rotz raufziehen“ ist alles dabei. Das Cello begleitet den Verkühlten. 


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Sunday Song #39 - The conversation of prayers (inspired by a poem by Dylan Thomas)

Die heutige Komposition ist inspiriert von einem Gedicht von Dylan Thomas.
Das Gedicht ist sowieso in den Noten, also einfach lesen :) Das Stück ist für die Band Little Rosies' Kindergarten gedacht; meine Idee war, dieses große Ensemble (13 Musikerinnen und Musiker) in verschiedene kleinere improvisierende Gruppen zu unterteilen.
Es beginnen die Streicher als Trio, gefolgt von einer Sextett-Konstellation (Streicher, Bass, Gitarre, Klavier). 
Da wächste die Gruppe auf ein Oktett an, indem die zwei Stimmen da zu kommen.
Diese Formation zerfällt wieder in ein Trio aus Gesang+Klavier um recht rasch von den Bläsern+Schlagzeug abgelöst zu werden.
Am Ende dürfen dann alle sehr laute "hits" spielen, dass keiner traurig ist :)
 

Mal schauen, ob das so überhaupt funktioniert. Das ist ja das spannende an diesem Komponieren - man hat einen Klang bzw. eine Vorstellung im Kopf, weiß aber überhaupt nicht, ob das wirklich toll klingt. Eine spannende Suche!

Schönen Wochenstart!

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Sunday Song #38 - My little dot

Die Idee zu diesem Sunday Song ist aus einer einfachen, recht poppigen Akkordfolge und mit dem Rumspielen mit einem Delay-Pedal entstanden.

Ein Delay ist wie ein Echo, es wiederholt den gespielten Ton etwas leiser und rhythmisch versetzt. Und genau diesen Effekt soll man hier akustisch, ohne delay-pedal erzeugen. Die Grundtöne der Akkorde werden im Laufe des Themas immer wieder verschoben bzw. auf anderen Zählzeiten gespielt. So entsteht ein frei fließendes Klangbild. 

Der B Teil widmet sich wieder vermehrt der Delay Idee und im C Teil wird es (ENDLICH) rhythmisch mit Cello-Perkussion. 

Schönen Wochenstart und bis nächste Woche :)

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Sunda Song #37 - Just Like Rain/Last Song in a Room

Dieses Sunday Song Projekt ist ja auch ein bisschen ein Tagebuch für mich. Jeder Song repräsentiert eine Woche in meinem Jahr, natürlich erinnere ich mich so an selbige Wochen.
Das ist eigentlich ein sehr schöner Nebeneffekt dieser Aktion :) 

Dieser Song hier ist entstanden, weil mein guterguter Freund und Musikerkollege umzieht. Letzte Woche haben wir noch einmal geprobt in seinem Musikzimmer und da sind Elemente des dieswöchigen Sunday Songs schon vorgekommen. Die Wohnungen, in denen Freunde leben wachsen ja auch mit/dem Besucher ein bisschen ans Herz, einfach weil man oft dort ist!
Dem Abschied von dieser Wohnung ist dieses Lied gewidmet!

Schöne Woche und bis bald!

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Sunday Song #36 - Trialogo (String3Version)

Eine Komposition von György Ligeti für Solo-Cello ist Ausgangspunkt dieser Komposition. Eigentlich habe ich das Stück für mein Trio "Artreju" geschrieben, aber aus gegebenem Anlass hab ich es für Streichtrio (Bass, Cello, Geige) umgeschrieben!

Zu hören gibt es das Stück auch

HEUTE ABEND, 20UHR SIEBENSTERN, 1070 WIEN!

Kommt vorbei! Dieser und auch andere Kompositionen von mir wird es zu hören geben :)

Schönen Sommerwochenstart!

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Sunday Song #35 - Searching for Oasis (for Abdul Wadud)

Es gibt ja wie bereits einmal erwähnt nicht allzu viele "Jazz" Cellisten, bzw. Cellisten, die sich der improvisierten Musik annehmen. 

Einer dieser Cellisten ist Abdul Wadud. Jeder von euch, der ihn nicht kennt, bitte hört ihn euch an! Vor allem sein Soloalbum "By Myself" ist absoluter Wahnsinn. Die erste Nummer, "Oasis", wird hier zitiert...ich habe das tuning des Cellos heruntergehört und die Basslinie, mit der Wadud das Stück beendet.
Es soll eine Hommage an Wadud sein, der durch seinen eigenwilligen Stil und seine Kreativität maßgebliche Techniken und Spielweisen gefunden, eingeführt und vorweggenommen hat. Ohne ihn wäre ich sicherlich ein anderer Cellist, ein anderer Musik geworden!

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Sunday Song #34 - Allentsteig

Allentsteig ist ein Dorf im Waldviertel. Ich war dort Anfang Mai für einen Tagesausflug und es war sehr schön. Neben dem Idyll gab es auch etwas trauriges, melancholisches für mich dort...sehr schwer zu beschreiben, deshalb (ich als Musiker) hab ich auch ein Stück geschrieben :)

Die "Kernidee" waren die Quinten der Leersaiten am Cello, das klingt sehr erhaben und ruhig, wenn man die so liegen lässt, finde ich. Das Stück entwickelt sich dann weiter zu einer getragenen Melodie mit Bordun.Leersaite. Die Doppelgriffe verdichten sich immer weiter, bis dann beim Solo die Aufgabe darin besteht, mit den Doppelgriffen auch harmonisch aus dem D-moll-See auszubrechen. 
Die Komposition hat sich eigentlich wie von selbst geschrieben, vieles davon soll und wird auch in der Verarbeitung bzw. im Solo passieren.

Schönen freien Pfingstmontag und bis nächste Woche!

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Sunday Song #33 - Exultation for Cello and Alto Saxophone

Wieder viel los gewesen diese Woche...leider sehr wenig Zeit für irgendetwas, aber egal, das Spiel heißt "jede woche einen song".

"Exultation" heißt ein altes, amerikanisches Kirchenlied, dass mir sehr gut gefällt. Ich will jedoch hier nicht schon wieder das "Folk/Bluegrass" Fass aufmachen, sondern dieses Lied experimenteller gestalten. 
Nach dem Thema kommt das Solo, das gemeinsam ohne Time gestaltet wird...die Akkorde sind nur ein Grundgerüst, um das alles andere möglichst organisch entstehen soll. 
Die ganze Geschichte sollte recht expressiv und energetisch enden, am Besten mit ordentlich viel krach und geschmiere...

Schöne Woche und bis dann!

Sunday Song #32 - We are all just visitors here (Music for a tram ride from 1906)

Ich beschäftige mich in letzter Zeit sehr viel mit Vergänglichkeit, Tod und Veränderung. Das klingt jetzt vielleicht etwas drastisch, es ist aber alles in Ordnung bei mir, keine Angst :) 
Der heutige Sunday Song ist inspiriert von einem Video, das auf Facebook einmal herum kursiert ist. Es zeigt eine Straßenbahnfahrt aus dem Jahr 1906, sehr lustig. Die Bahn fährt noch auf der "falschen" Seite des Rings, die Leute fahren in Kutschen an der Straßenbahn vorbei und haben lustige Gewänder an. Trotzdem sieht man im Zuge dieser Bahnfahrt das Burgtheater, die Oper, den Volksgarten (den Garten, nicht den Club) etc. Mir sind diese Bauwerke als Wiener natürlich vertraut, ich bin schon oft die selbe Strecke um den Ring gefahren.
Das Video zeigt ein Stück Alltag aus einer Zeit vor dem ersten Weltkrieg, aus einer Zeit vor meiner eigenen Existenz (und der meiner Eltern und Großeltern). Ich fand es sehr berührend, dieses Video. 
Der erste Gedanke, der mir durch den Kopf geschossen ist war: Wir sind alle nur zu Besuch hier. Die Stadt, mit ihren Bauwerken am Ring dient als sich ständig ändernde Kulisse für ein sich ständig änderndes, austauschendes Schauspieler Ensemble, das, beeinflusst von Umständen, Begebenheiten und Strömungen der Zeit, durch sie (die Stadt) stolpert. 
Und ich, als Mensch des 21. Jahrhunderts, kann, in meinem Zimmer sitzend, in meinen Laptop schauend, eine Zeitreise machen, und die Menschen aus dem Jahr 1906 zumindest anschauen.
Es klingt jetzt vielleicht naiv, aber das ist eigentlich wirklich irre!

Die Musik ist für Cello und Schlagzeug. Sie ist in "Runden" bzw. "Cycles" aufgeschrieben. Meine Idee war, dass sich pro Runde das musikalische Material ändert. Wie Runden einer Straßenbahn!


Ich verlinke das Video hier weiter unten, dann könnt ihr euch es selber anschauen :)

Sunday Song #31 - The Idea

Diese Woche hatte ich überhaupt keine Zeit, Lust, Energie oder Idee, was ich machen soll. Eigentlich ist mir dieses doofe Sunday Song Ding schon sehr auf die Nerven gegangen. 
Tja, aber so ist es nun einmal mit selbst auferlegtem Zeugs: manchmal ists eben auch wirklich schei**e.
Und dann habe ich mich heute kurz hingelegt und bin auf der Couch eingeschlafen. Beim Aufwachen war ich dann in diesem lustigen Dämmerzustand, da wo man sich einbildet Dinge wahrzunehmen, die gar nicht da sind. Ganz lustig eigentlich.
In diesem Zustand hatte ich den heutigen Sunday Song dann vor Augen. Wie toll es nicht wäre, wenn man ein Helferlein hätte, das einem auf die Sprünge hilft mit einer Idee. Ich habe mein gesamtes Zeichentalent zusammen genommen, und #31 mehr schlecht als recht realisiert. Lustigerweise ganz ohne einen Ton zu notieren. 
Tja, um die Musik soll sich dann wer anderer kümmern :)

Schönen Wochenstart!

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Sunday Song #30 - The one where Mary walks by

Wieder eine Improvisation für Streichtrio...diesmal basierend auf einem meiner Lieblingslieder, "Maria durch ein Dornwald ging". 
Die Melodie ist mir wahrscheinlich grade wegen des plötzlichen Sommereinbruchs eingefallen (wegen Weihnachten...).
"Maria durch ein Dornwald ging" soll aber hier nicht 1:1 gespielt werden. Wie der Titel schon verrät, soll Maria nur beiläufig vorbei spazieren, die Melodie also höchstens zitiert oder sonst irgendwie verarbeitet werden. Wie das klingt: keine Ahnung, es muss wohl bald ausprobiert werden :)
Die Basslinie, die dann für weitere Ausflüge herhalten soll, ist mir schon vor einiger Zeit eingefallen. Mit gefällt die recht große Range am Instrument (am Cello deckt sie alle vier Saiten ab) und der Umstand, dass sie bewegt und ruhend zugleich ist. 

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Sunday Song #29 - Superman Sanitizer

Ich habe mir vor kurzem zwei Cajon-Beserln gekauft...ich wollte nämlich ausprobieren, wie das klingt, wenn ich damit auf dem Corpus des Carboncellos selber den Rhythmus spiele.
Es klingt recht gut, vor allem ist es cool, wenn ich dazu in der linken Hand noch eine Basslinie tappe. Das Ganze soll dann ungefähr nach HipHop klingen. Dazu wäre eine eigenartig-kantige Melodie in einem fremden Modus noch nett (leider hab ich da noch keine coole gefunden, deshalb müsst ihr euch die einmal denken...)

Der zweite Teil ist dann wieder perkussiv, jedoch ohne Beserl. Hier wollte ich versuchen, Akkorde hinzulegen und dann einen Rhythmus drunter zu legen,...quasi Berlin-Elektro für Solo-Cello + Ambient Geräusche von einem Altsaxophon!

Der Titel des Stückes ist auch noch eine lustige Geschichte: Ich war ja in Abu Dhabi auf einem Culture Summit, wo sehr viele tolle Künstler waren. Unter anderem durfte ich mit einem Musiker aus West-Java spielen, Ade Suparman! Das war ein riesen Spaß, ich hab noch nie Gamelan Musik gespielt und er war sehr geduldig mit meiner "westlichen" Herangehensweise an Musik. 
Jedenfalls war beim Konzert ein Bildschirm hinter uns aufgebaut der unsere Namen eingeblendet hat. Und irgendwas scheint da mit Autocorrect schiefgegangen zu sein, es stand nämlich "Superman / Sanitizer" statt "Suparman /Sainitzer" dort. Schweinekomisch, Sanitizer heißt nämlich auf Englisch "Reinigungsmittel". 

Alles Liebe,
Clemens

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Sunday Song #28 - Abu Dhabi 720

Ich bin grad eben in Abu Dhabi angekommen, ich darf hier auf einem Kulturkongress spielen!
Ich hab mein Carbon-Cello mitgenommen, das ich in ein flightcase gepackt habe und einfach als Übergepäckstück aufgegeben habe...bevor ich das Instrument in diesen Koffer gegeben habe, hab ich die Saiten etwas verstimmt, dass der Druck auf den Steg nicht zu hoch ist.
Und angekommen in AbuDhabi war es eben wahllos verstimmt.

Und diese Stimmung habe ich als Ausgangspunkt für den heutigen Song genommen. Wieder mehr eine Improvisationsanleitung, aber es war die Woche sehr viel los und wenig Zeit zum komponieren...und verzeiht, man sieht meine Hand und mein Handy...leider kein Scanner weit und breit :)

Bussi aus Abu Dhabi!

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