Clemens Sainitzer

Cellist/Composer/Improviser

Sunday Song #52 - Als ich das erste Mal ein Cello in der Hand hatte

So, das wars, Freunde!

52 Songs später bin ich am Ende angelangt! Letztes Jahr am 1. Oktober hab ich begonnen, jetzt am 23.9. ists fertig mit den “Sunday Songs” (das geht sich kalendarisch aus, ich hab nachgeschaut, versprochen, ich hab nicht geschummelt!)

Was für eine Reise! Stellenweise sehr anstrengend und mühsam, stellenweise sehr lustig, schön und spannend…alles dabei! Ich habe diese Aktion ja auch genützt, um endlich drauf zu kommen, was mir an Musik wirklich gefällt, was es mit dem “Mysterium” auf sich hat.
Ich bin noch nicht draufgekommen. Tja.
Was ich aber gelernt habe, ist, dass mir die persönliche Freiheit eines jeden Musikers beim Spielen am Herzen liegt…das hat sich irgendwie herausgestellt.
Außerdem ist eine Woche stellenweise wahnsinnig kurz, es gibt sehr wenige von den 52. Stücken, die “fertig” fertig sind. Manche sind nur Ideen, Zeichnungen oder Urlaubsfotos :)

Eine Sache, die ich extrem schön gefunden habe, ist, dass viele Menschen mich auf diese Sunday Songs angesprochen haben. Das war cool und eine schöne Bestätigung :) Danke dafür (you know who you are!).

Außerdem war es auch toll, keine Druck zu haben, etwas zu schreiben. Das klingt vielleicht blöd, weil es sich ja eigentlich nach sehr viel Druck anhört, jede Woche etwas abzuliefern…aber die Möglichkeit auch einfach einmal eine graphische Notation, eine wunziwunzi-Miniidee auf zu schreiben und nicht ein fixfertiges 20 Seiten Stück in die Probe mit zu nehmen, das hilft. Irgendwie. Es hat viel passieren können, ich durfte auch ausprobieren.
Und dieser Semi-öffentliche Rahmen, in dem ich das gemacht habe, hat auch sehr geholfen…durch diesen Blog und Facebook/Instagram und die Gespräche war ein natürlicher Druck - oder nennen wir es ein ständiges erinnern - da, dass ich ja dran bleibe. Und das hilft immens.

Ja, so war das!

Hier nun der letzte Sunday Song. Der eigentlich kein Song ist, sondern ein Wunsch :) Ich hab die letzten Wochen sehr oft an diese Situation gedacht und dachte mir, es ist stimmig, sie aufzuschreiben und ans Ende dieser Sunday Songs zu stellen. Und wenns euch zu kitschig ist, dann hörts am Ende der ersten Seite auf zu lesen :)

Habt es schön und danke für die Aufmerksamkeit!

Bussi,
Clemens

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Sunday Song #51 - WoodWind

Der vorletzte Song, Hui!

Vielleicht ist es deshalb ein Blues, wegen der Traurigkeit :)

Die Nummer soll “sul ponticello” gespielt werden, also der Bogen soll fast direkt beim Steg geführt werden. Außerdem soll möglichst wenig bis gar kein Druck auf dem Bogen sein, quasi gehaucht…ich nenn es immer “Geistercello”, weil die Töne zwar da sind, aber so leise und dünn, dass es auch ein Geist sein könnte.
Außerdem sollen manche Töne in ein Geräusch verschwinden bzw. zum Flageolette an der selben Stelle wie der Griff werden. Ich weiß nicht, obs das irgendwo schon gescheiter und praktischer aufgeschrieben gibt, ich habs einfach einmal so notiert, wie ich wollte ;)
Die Akkordwechsel können ad lib. im Soloteil gespielt werden, rubato eben!

Nächste Woche ist der letzte Song dran, AH!

Alles Liebe und schöne Woche!

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Sunday Song #50 - One For Ernst

Ernst Reijseger ist ein Cellist, den ich schon lange bewundere.

Er war einer der ersten, der auf dem Cello verrückte, schräge, abenteuerliche und groovige Töne erzeugt hat...wer ihn nicht kennt, bitte sofort anhören, "Tell me everything" ist ein Hammer-Solo-Album, "Colla Parte" ebenfalls. Und auch sein frei improvisierendes Trio mit Georg Graewe und Gerry Hemmingway ist toll...und sein Trio mit Molla Sylla auch. 
Ich hatte erst diesen Sommer die Gelegenheit, ihn zu treffen, beim New Directions Cello Festival. Das war toll und sehr inspirierend (nämlich wirklich, ich schreib das nicht einfach nur so). 
Diese Einspielübung, die der heutige Sunday Song ist, hat er uns (den Workshopteilnehmern) gezeigt (also gehört sie eigentlich ihm...) und vorgeführt und seitdem, verwende ich sie jeden Tag zum Einspielen bzw. als improvisations Grundlage: sie putzt die Ohren und vor allem die Finger durch und wärmt gescheit auf - man spielt oft Tonreihenfolgen, die man "bewusst" nie gespielt hätte. Ich trickse da immer meine Gewohnheiten aus, das ist toll.
Außerdem kann man ganz gut "timing" üben, indem man Viertel, Achtel, Triolen oder 16tel abwechselt (vll mit Metronom)...

Habt eine schöne Woche! Ich gehe morgen ins Studio und nehme ein paar Solo-Songs von mir auf, ein paar Improvisationen auch etc.etc....bin schon gespannt und etwas aufgeregt, ganz alleine im Studio war ich noch nie! :)
Alles Liebe!

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Sunday Song #49 - Is this Punkrock?

Der dieswöchige (?Wort?) Sunday Song war von einigen Erfahrungen bzw. Musiken inspiriert, die ich in diesem Jahr und den letzten Wochen gemacht und gehört habe.

Ich durfte mit meiner Band "Little Rosies' Kindergarten" beim Jazzfestival Saalfelden spielen und viele spannende Konzert anderer Musikerinnen und Musiker hören. Manchmal fällt es mir schwer, bei Konzerten mit den "richtigen" Ohren Musik zu hören..das klingt vielleicht komisch, ich weiß aber leider nicht, wie ich es besser beschreiben kann: der Tag war lange, Proben, arbeiten, schreiben, üben und so weiter und am Abend noch auf ein Konzert, das Hirn ist voll, kein Platz mehr, weder intellektuell noch emotional. Dann kann die Musik nicht dahin, wo sie hingehört (finde ich). Traurigerweise denke ich, geht es Musikern sehr oft so - es scheint ein Berufsrisiko zu sein ;) ABER in Saalfelden ist es mir nicht so gegangen, da hatte ich die "richtigen" Ohren und den Kopf frei. Das war sehr schön :)

Die Komposition heute ist u.a. auch vom Aufenthalt in Saalfelden inspiriert. Was mich immer wieder fasziniert, ist der Dualismus von Einfachheit und Komplexität. Das begegnet einem in der improvisierten Musik recht oft: aus oder mit einfachen Mitteln komplexe Strukturen schaffen, von komplexen Fragen zu simplen Lösungen kommen und so weiter und so fort - hin und her. 
Die Komposition heute ist wieder einmal für Streichtrio. Basierend auf der einfachen Frage "Is this Punkrock?" folgt eine spielerisch komplexe Komposition. 
Auf einer "simplen" Basslinie baut eine "komplexe" Melodielinie auf...auf ein "komplexes" Thema prallt auf eine "einfache" (nämlich offene, ohne Changes) Soloform. 
Genau.

Außerdem lassen mich die Kompositionen von Sylvie Courvoisier nicht los - ich durfte dieses Jahr mit ihr arbeiten und hatte Einblick in ihre Kompositionsweise. Für alle Freunde der improvisierten Musik mit Streichbeteiligung: Das Album "Abaton" (ECM) ist SEHR zu empfehlen, Mark Feldman und Erik Friedlander im Trio mit Courvoisier - herrlich! 
Irgendwie will dieses Stück da in eine ähnlich Richtung...mal schauen, wohin die Reise geht :)

Schönen Wochenstart und Schulstart für alle die es betrifft!

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Sunday Song #48 - New Music Bingo

Ich hab mich in letzter Zeit viel mit zeitgenössischer Musik befasst...ziemlich arges Zeug, sehr spannend und sauschwer; ich glaub, ein Cellist der zeitgenössischen Musik werd ich nicht mehr :)

Ich fand aber die Spieltechniken, die in der Musik verwendet werden recht spannend und inspirierend - gerade weil sie die Instrumente neu deuten und einsetzen. Deshalb hab ich das "New Music Bingo" geschrieben. 
Die Idee ist, dass ein oder mehrere Streicher 5-7 Techniken auswählen, die sie als Grundlage für eine Improvisation heranziehen. Die Techniken müssen erklingen und können kombiniert werden. 

Schönen Wochenstart!

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Sunday Song #47 - 3417818

Hier nur eine sehr kurze Idee für ein Stück. Ich hatte leider nicht genug Zeit, sie gescheit auszuschreiben bzw. weiter zu spinnen...

Einfach und am Cello gut gelegen und inspiriert von einem ganz tollen Cellisten, der aus den einfachsten musikalischen Ideen wunderschöne Improvisationen und Stücke spinnt...die Kernidee von 3417818 ist eine einfache Bewegung im 3/4 Takt. Möglichst karg und einfach gespielt. Dann kommt eine gesungene Melodie drüber...und dann sollte die Linie variiert werden und schneller gespielt werden, aber das hab ich leider nicht aufgeschrieben (weil Zeit).

Alles Liebe und schöne Woche!

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Sunday Song #46 - FRIV

 „Fascinating Rhythm in Five“ (weil Latein „fünf“ = „V“, HA!) ist eine Etüde oder ein Stück bzw. eine Improvisation über ein rhythmisches Pattern.

Selbiges schwirrt mir schon länger im Kopf herum und mit hat die Idee gefallen, es als Kernidee einer Komposition zu verwenden. Einige Variationen bzw. Ideen der Verarbeitung hab ich aufgeschrieben. 

Das Pattern ist im 5/4-Takt notiert, man kann es aber auch als 4/4-Takt interpretieren. Daraus ergeben sich spannende Shifts und Wechsel. 

Dem Ausführenden sind keinerlei Grenzen gesetzt, feel free to have fun :-) 

 

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Sunday Song #43 - I just want to heal

Ich komme gerade aus eine Phase des nicht-spielen oder nicht-üben wollens. Es hat mich einfach nicht interessiert.

Diese Übungsanleitung hat mir geholfen den Weg wieder zurück zu meinem Instrument zu finden (neben anderen Dingen).

Es geht hier nicht um wunderbare Musik, tolle Melodien oder „große Kunst“, sondern einfach darum, mit dem Drone zu spielen und verschiedene Intervalle und Melodien auszutesten. 

Neben einem Gefühl wie welcher Ton wann wie klingt ist es eine tolle Intonationsübung - viel sinnvoller als mit Stimmgerät oder anderen Hilfsmitteln.  

Alles Liebe und schönen Wochenstart! 

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Sunday Song #41 - IP Pavlova, SMTrio Version

Dieses Lied ist eigentlich eine Solo-Nummer von mir, und mit der Band "Little Rosies Kindergarten" spielen wir sie auch schon. Und jetzt hab ich IP Pavlova für Trio, Cello/Gitarre/Schlagzeug bisschen umgeschrieben...
Mal schauen wie das wird, morgen proben wirs zum ersten mal :)

Schönen Sonntag und gute Woche!

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Sunday Song #40 - Stück für Verkühlten (+) Cellisten

Im Jahr 2018 war ich leider sehr oft verkühlt und krank...wegen vielem Unterwegssein und zug/auto/flugzeug gesitze...mein immunsystem scheint nicht das absolut beste zu sein :) 

Diesem Zustand des Verkühlt-seins habe ich den 40ten Sunday Song gewidmet. Ich bediene mich hier der klanglichen Möglichkeiten eines Verkuhlten. Von schneuzen über räuspern bis zum „Rotz raufziehen“ ist alles dabei. Das Cello begleitet den Verkühlten. 


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Sunday Song #39 - The conversation of prayers (inspired by a poem by Dylan Thomas)

Die heutige Komposition ist inspiriert von einem Gedicht von Dylan Thomas.
Das Gedicht ist sowieso in den Noten, also einfach lesen :) Das Stück ist für die Band Little Rosies' Kindergarten gedacht; meine Idee war, dieses große Ensemble (13 Musikerinnen und Musiker) in verschiedene kleinere improvisierende Gruppen zu unterteilen.
Es beginnen die Streicher als Trio, gefolgt von einer Sextett-Konstellation (Streicher, Bass, Gitarre, Klavier). 
Da wächste die Gruppe auf ein Oktett an, indem die zwei Stimmen da zu kommen.
Diese Formation zerfällt wieder in ein Trio aus Gesang+Klavier um recht rasch von den Bläsern+Schlagzeug abgelöst zu werden.
Am Ende dürfen dann alle sehr laute "hits" spielen, dass keiner traurig ist :)
 

Mal schauen, ob das so überhaupt funktioniert. Das ist ja das spannende an diesem Komponieren - man hat einen Klang bzw. eine Vorstellung im Kopf, weiß aber überhaupt nicht, ob das wirklich toll klingt. Eine spannende Suche!

Schönen Wochenstart!

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Sunday Song #38 - My little dot

Die Idee zu diesem Sunday Song ist aus einer einfachen, recht poppigen Akkordfolge und mit dem Rumspielen mit einem Delay-Pedal entstanden.

Ein Delay ist wie ein Echo, es wiederholt den gespielten Ton etwas leiser und rhythmisch versetzt. Und genau diesen Effekt soll man hier akustisch, ohne delay-pedal erzeugen. Die Grundtöne der Akkorde werden im Laufe des Themas immer wieder verschoben bzw. auf anderen Zählzeiten gespielt. So entsteht ein frei fließendes Klangbild. 

Der B Teil widmet sich wieder vermehrt der Delay Idee und im C Teil wird es (ENDLICH) rhythmisch mit Cello-Perkussion. 

Schönen Wochenstart und bis nächste Woche :)

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Sunda Song #37 - Just Like Rain/Last Song in a Room

Dieses Sunday Song Projekt ist ja auch ein bisschen ein Tagebuch für mich. Jeder Song repräsentiert eine Woche in meinem Jahr, natürlich erinnere ich mich so an selbige Wochen.
Das ist eigentlich ein sehr schöner Nebeneffekt dieser Aktion :) 

Dieser Song hier ist entstanden, weil mein guterguter Freund und Musikerkollege umzieht. Letzte Woche haben wir noch einmal geprobt in seinem Musikzimmer und da sind Elemente des dieswöchigen Sunday Songs schon vorgekommen. Die Wohnungen, in denen Freunde leben wachsen ja auch mit/dem Besucher ein bisschen ans Herz, einfach weil man oft dort ist!
Dem Abschied von dieser Wohnung ist dieses Lied gewidmet!

Schöne Woche und bis bald!

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Sunday Song #36 - Trialogo (String3Version)

Eine Komposition von György Ligeti für Solo-Cello ist Ausgangspunkt dieser Komposition. Eigentlich habe ich das Stück für mein Trio "Artreju" geschrieben, aber aus gegebenem Anlass hab ich es für Streichtrio (Bass, Cello, Geige) umgeschrieben!

Zu hören gibt es das Stück auch

HEUTE ABEND, 20UHR SIEBENSTERN, 1070 WIEN!

Kommt vorbei! Dieser und auch andere Kompositionen von mir wird es zu hören geben :)

Schönen Sommerwochenstart!

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Sunday Song #35 - Searching for Oasis (for Abdul Wadud)

Es gibt ja wie bereits einmal erwähnt nicht allzu viele "Jazz" Cellisten, bzw. Cellisten, die sich der improvisierten Musik annehmen. 

Einer dieser Cellisten ist Abdul Wadud. Jeder von euch, der ihn nicht kennt, bitte hört ihn euch an! Vor allem sein Soloalbum "By Myself" ist absoluter Wahnsinn. Die erste Nummer, "Oasis", wird hier zitiert...ich habe das tuning des Cellos heruntergehört und die Basslinie, mit der Wadud das Stück beendet.
Es soll eine Hommage an Wadud sein, der durch seinen eigenwilligen Stil und seine Kreativität maßgebliche Techniken und Spielweisen gefunden, eingeführt und vorweggenommen hat. Ohne ihn wäre ich sicherlich ein anderer Cellist, ein anderer Musik geworden!

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Sunday Song #34 - Allentsteig

Allentsteig ist ein Dorf im Waldviertel. Ich war dort Anfang Mai für einen Tagesausflug und es war sehr schön. Neben dem Idyll gab es auch etwas trauriges, melancholisches für mich dort...sehr schwer zu beschreiben, deshalb (ich als Musiker) hab ich auch ein Stück geschrieben :)

Die "Kernidee" waren die Quinten der Leersaiten am Cello, das klingt sehr erhaben und ruhig, wenn man die so liegen lässt, finde ich. Das Stück entwickelt sich dann weiter zu einer getragenen Melodie mit Bordun.Leersaite. Die Doppelgriffe verdichten sich immer weiter, bis dann beim Solo die Aufgabe darin besteht, mit den Doppelgriffen auch harmonisch aus dem D-moll-See auszubrechen. 
Die Komposition hat sich eigentlich wie von selbst geschrieben, vieles davon soll und wird auch in der Verarbeitung bzw. im Solo passieren.

Schönen freien Pfingstmontag und bis nächste Woche!

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Sunday Song #33 - Exultation for Cello and Alto Saxophone

Wieder viel los gewesen diese Woche...leider sehr wenig Zeit für irgendetwas, aber egal, das Spiel heißt "jede woche einen song".

"Exultation" heißt ein altes, amerikanisches Kirchenlied, dass mir sehr gut gefällt. Ich will jedoch hier nicht schon wieder das "Folk/Bluegrass" Fass aufmachen, sondern dieses Lied experimenteller gestalten. 
Nach dem Thema kommt das Solo, das gemeinsam ohne Time gestaltet wird...die Akkorde sind nur ein Grundgerüst, um das alles andere möglichst organisch entstehen soll. 
Die ganze Geschichte sollte recht expressiv und energetisch enden, am Besten mit ordentlich viel krach und geschmiere...

Schöne Woche und bis dann!